Internationale Föderation Psychoanalytischer Gesellschaften
Die Idee der IFPS
Die IFPS ist der Idee eines Pluralismus in der Psychoanalyse verpflichtet, ebenso dem interdisziplinären Austausch in Fragen mikro- und makrosozialer Prozesse. Völlige organisatorische und wissenschaftliche Autonomie wie auch die Gleichberechtigung aller Teilgesellschaften sind wesentliche Vorgaben der Vereinigung.
Geschichte
Die Internationale Föderation Psychoanalytischer Gesellschaften wurde am 30. Juli 1962 in Amsterdam gegründet.
Die Gründungsgesellschaften waren
die Deutsche Psychoanalytische Gesellschaft
die Sociedad Psicoanalitica Mexicana A.C.
der Wiener Arbeitskreis für Tiefenpsychologie (heute: Österreichische Arbeitskreise für Psychoanalyse)
die William Alanson White Psychoanalytic Society, New York
Sie wurden von dem Ziel geleitet, den wissenschaftlichen Austausch unter den Mitgliedern der Gesellschaften zu erhöhen. Dazu sollte eine freie Diskussion der psychoanalytischen Theorie und Praxis sowie von Erfahrungen bezüglich der psychoanalytischen Ausbildung gefördert werden.