Internationale Föderation Psychoanalytischer Gesellschaften
Mitgliedschaft
Die minimalen Anforderungen, die die Föderation stellt, basieren auf der psychoanalytischen Theorie und Therapie, wie sie Sigmund Freud entwickelte und andere weiterführten, d.h. auf der Erkennung und dem Verständnis unbewußter psychischer Vorgänge, der therapeutischen Anwendung in der klinischen Arbeit auf Grundlage der Prinzipien von Übertragung, Widerstand und Gegenübertragung wie auch dem Gebrauch der psychoanalytischen Theorie in der Forschung zum Verstehen des Menschen und menschlicher Bezogenheit.
Der IFPS können psychoanalytische Gesellschaften beitreten, deren Mitglieder über folgende Qualifikationen verfügen: ein vollendetes Medizin- oder Psychologiestudium (oder ein äquivalenter Studiengang) und eine mindestens dreijährige Zusatzausbildung in Psychoanalyse. Die Ausbildung muß von einer persönlichen Analyse (mindestens 300 Sitzungen, drei Sitzungen wöchentlich) begleitet werden. Sie muß über ein Curriculum mit mindestens dreijähriger theoretischer und praktischer Ausbildung verfügen. Sie muß supervidierte psychoanalytische Sitzungen mit mindestens zwei verschiedenen Supervisoren beinhalten.
Die Gesellschaft muß eine ihr angegliederte Ausbildungseinrichtung (Institut) haben, die seit mindestens sechs Jahren existiert und mindestens sechs Lehranalytiker, sechs Kontrollanalytiker und sechs Fakultätsmitglieder hat
Kontakt:
International Federation of Psychoanalytic Societies
The Secretary General, Agnar Berle, Psych.,
Valhallveien 67, N - 0196 Oslo, Norway. Tel: ++47-22561816; agnar-b@online.no